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Datum/Zeit
30/04/2017
11:00 - 17:00

Veranstaltungsort
Grünes Büro am Nordbad


Die Grundlagen des Feminismus sind den meisten Aktiven in der Grünen Jugend wohl bekannt. In diesem Seminar wollen wir mit euch etwas tiefer in feministische Diskurse eintauchen. Zunächst beschäftigen wir uns mit dem materialistischen Feminismus, der die ökonomische und gesellschaftliche Basis, die Wurzel des antifeministischen Übels, auszuheben versucht. Denn: Feminismus ist immer Gesellschaftskritik. Außerdem werden wir feministische Utopien diskutieren – was ist es eigentlich, wofür wir einstehen, wenn wir uns als feministisch bezeichnen? Was wollen wir erreichen?
Dazu lädt euch der LAK Gender & Queer herzlich ein. Wir freuen uns auf euch!

Ablauf:
11.00 – 11.30 Anreise und Begrüßung
11.30 – 13.30 Workshop 1: Material GRRLS
13.30 – 14.30 Mittagspause
14.30 – 16.30 Workshopphase 2: Feministische Utopien
16.30 – 17.00 Reflexion
Ab 17.00 Aufräumen und Abfahrt

Es wird ein Teilnahmebeitrag von 3 € erhoben. Wir wollen niemanden durch fehlende finanzielle Mittel von der Teilnahme an unseren Veranstaltungen ausschließen. Wenn du den Beitrag nicht zahlen kannst, schreib uns bitte eine Nachricht. Fahrtkosten werden zum Bahncard50-Tarif erstattet, Bayerntickets und günstigere Regionaltickets komplett.

Material GRRLS
Die Grüne Jugend versteht sich eindeutig als ein queerfeministischer Verband. Geschlechterverhältnisse wollen wir auflösen, ja, Geschlecht selbst dekonstruieren. Ich, das Subjekt, entscheide selbst, wer ich bin. Ich bestimme über meine Identität, nicht eine gesellschaftlich konstruierte Zweigeschlechtlichkeit. Doch manchmal bleiben wir damit beim Individuum stehen, wir vergessen die gesellschaftliche Ebene. In diesem Workshop wollen wir den (Queer-)feminismus vom Kopf auf die Füße stellen. Denn Geschlecht mag ein soziales Konstrukt sein, aber genau dadurch wird es so wirkungsmächtig. Wir wollen uns in diesem Workshop mit dem materialistischen Feminismus beschäftigen, der die ökonomische und gesellschaftliche Basis, die Wurzel des antifeministischen Übels, auszuheben versucht. Denn: Feminismus ist immer Gesellschaftskritik.

Feministische Utopien
Als feministische Aktivist_innen sind wir die meiste Zeit unserer politischen Partizipation damit beschäftigt, Abwehrkämpfe zu führen und für kleine Verbesserungen innerhalb patriarchaler Strukturen einzustehen. Dabei ist das, was wir wollen, letztendlich doch etwas ganz Anderes, ein ganz anderes Ganzes, oder? Wenn wir versuchen, anderen zu erklären, wie das ganz Andere dann aussieht, wissen wir oftmals auch nicht wirklich weiter. Dabei ist es essentieller Bestandteil unseres politischen Aktivismus, ein Ziel vor Augen zu haben, obwohl wir uns so selten Zeit nehmen, um es uns genauer auszumalen. Aber genau darum soll es in diesem Workshop gehen: darum, gemeinsam feministische Utopien zu entwickeln und über die Gedanken zu sprechen, die sich andere zu diesem Thema gemacht haben und die wir uns dazu machen.

 

Anmeldung