LAK Drogen

Der LAK Drogen beschäftigt sich mit grün-progressiver Drogenpolitik. Wir wollen eine humane Drogenpolitik, das heißt eine Politik, die dem Menschen gerecht wird. Dabei lehnen wir abstinenzorientierte Ideologien ab, weil sie das eigentliche Drogenproblem mitbegründen. Internationaler Terrorismus, Pharmakonzerne und andere kriminelle Strukturen profitieren von der Prohibitionspolitik, weil sie Geld an der Sucht anderer Menschen verdienen.

In einem Entwurf einer neuen, humanen Drogenpolitik muss die Freiheit des Einzelnen im Vordergrund stehen, sich freiwillig für oder gegen Drogen entscheiden zu können. Vorallem das sich gegen Drogen entscheiden ist in einer Gesellschaft schwierig, in der die sog. „Volksdroge Nr. 1“ – die Rede ist von Alkohol – von PolitikerInnen verharmlost und teilweise glorifiziert, von der Werbung als Erfrischung geprießen und von offenziellen Stellen in der Bezeichnung „Alkohol und Drogen“ immer noch in einer Sonderstellung gehoben wird. Bei legalen wie bei illegalen Drogen ist die Freiheit der Entscheidung immer dann eingeschränkt, wenn legale wie illegale Dealer gewinnorientiert handeln. Zudem muss im Zuge der Humanität gewährleistet sein, dass jedeR KonsumentIn die/der Probleme mit Drogen hat, Hilfe von öffentlicher Seite in Anspruch nehmen kann, ohne Angst vor strafrechtlichen Folgen haben zu müssen.

Wir diskutieren kontrovers, wie eine Drogenpolitik jenseits von staatlicher Repression aussehen könnte und orientieren uns dabei an der aktuellen Beschlusslage der GRÜNEN JUGEND, dem Drogenfachgeschäft.

Planung

  • Seminar im Herbst
  • Kontroverse Diskussionen über den Verteiler
  • Öffentlichkeitsarbeit
  • Zusammenarbeit mit anderen LAKs

Aktivitäten des LAK

Links

Mailingliste des LAK Drogen

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