Zum zweiten mal in Folge bewirbt sich München zusammen mit den Austragungsstätten Chiemgau-Königssee und Garmisch-Partenkirchen um die Olympischen Winterspiele 2022. Wir als GRÜNE JUGEND Bayern sehen die kritischen Punkte überwiegen.

Anna Schmidhuber, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern erklärt: „Klimaneutrale Spiele, die schräge Phantasie der Gegenseite, sind de facto unmöglich. Die Versprechen von „klimaneutralen“, „nachhaltigen“ und „ökologisch beispielhaften“ Spielen sind haltlos. Angesichts des Klimawandels sind Olympische Winterspiele in den niedrig gelegenen Austragungsstätten der hochsensiblen Alpenregion ein Zeichen gegen die Zeit.“

Korbinian Gall, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern ergänzt: „Die Erfahrungen von ehemaligen Austragungsorten zeigen, dass die Kosten für Olympische Spiele in der Regel explodieren. Das IOC diktiert den Veranstaltungsorten die Konditionen und Pflichten bis ins kleinste Detail. Die Kosten, die die Spiele verursachen, werden am Ende im wesentlichen von den Kommunen getragen. Diese unkalkulierbaren finanziellen Risiken sind auf keinen Fall verantwortbar.“

Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert daher die Bürgerinnen und Bürger auf, dem Wahnsinn der Staatskanzlei Einhalt zu gebieten und am Sonntag gegen Olympia 2022 zu stimmen.“