Pressemitteilung
Schwarz-Gelbe Wachstumsideologie gescheitert!
Toni Hofreiter, MdB, berichtet der GJ-Höhenkirchen über die
ersten 100 Tage der momentanen Regierung der Bundesrepublik und zieht
ein ernüchterndes Fazit: Das zentrale ideologische Dogma der Regierung
fällt völlig aus der Zeit. Heute brauchte es keine marktradikale
Wachstumsideologie mehr, um der Finanz- und Klimakrise Herr zu werden,
das Artensterben zu stoppen und der Politikverdrossenheit eine
Alternative entgegen zustellen.
Dabei ist die Hoffnungslosigkeit, in welche die Jugend heute von
den politisch Verantwortlichen gestürzt wird, erschütternd. Es stellt
sich für die heutige Jugend unabweisbar die Frage, mit welchen
Lebensgrundlagen sie ihr Leben in Zukunft bestreiten soll.
"Die politischen Ideen von Ilse Aigner sind Gift für eine
nachhaltige, ökologische und kleinbäuerliche Landwirtschaft und spielen
im Endeffekt nur Agrarkonzernen wie Monsanto in die Hände", meint
Florian Hof (Sprecher des Ortsverbandes Höhenkirchen-Siegertsbrunn von
Bündnis 90 / Die Grünen) und setzt nach: "Die Fachleute der UN
bestätigen die Vorschläge der Grünen seit Jahren. Sie sind die
ökologische und stabile Lösung der Ernährungskrise jenseits einer
ignoranten Wachstumsideologie."
"Das Zeitfenster um dem globalen Klimawandel zu begegnen ist sehr
eng. Heute und in den nächsten 10 Jahren stellen wir gesellschaftliche
Weichen, die kaum mehr zu verändern sein werden", erklärt Anna
Schmidhuber (Sprecherin der GJ-Höhenkirchen) und fügt hinzu: "Wir fordern von der
Regierung ihrer Verantwortung gerecht zu werden. Gerade von der
selbsternannten Klimakanzlerin erwarte ich mir, dass sie diese 4
entscheidenden Jahre nicht verschenkt, indem sie auf reines
BIP-Wachstum setzt."
"Infrastrukturprojekte haben in Sachen Klimawandel und Prägung der
Gesellschaft eine entscheidende Funktion. Wenn man bedenkt, dass das
Schienennetz Bayerns noch aus Zeiten Ludwig II stammt, wird unmittelbar
klar wie weitreichend die Entscheidungen oder Fehlentscheidungen des
Bundesverkehrsministers Ramsauer sind", erläutert Florian Sperk
(Sprecher der Grünen Jugend Bayern) und meint: "Eine kluge Politik, die
allen Menschen ihr Recht auf Mobilität gewährt, muss weg von Straßenbau
hin zur Schiene. Nur so wird angesichts steigender Benzinkosten,
Mobilität nicht zur Sozialen Frage. Leider ist nicht zu erkennen, wie
der Minister dieser Problematik Herr werden will ohne in ein stumpfes
Wachstum des Straßenverkehrs zu erzeugen."
