Pressemitteilung
Solidarität mit den Hungerstreikenden in der "Bayernkaserne"
Im Münchener Asylbewerberwohnheim in der “Bayernkaserne” befinden sich
derzeit circa 60 Jugendliche im Hungerstreik, um auf die unmenschlichen
Bedingungen hinzuweisen, unter denen sie leben müssen. Dort müssen
Jugendliche in überfüllten Zimmern unter unmöglichen hygienischen
Bedingungen leben, sind von Sachaufwendungen wie Essenspaketen, die
häufig verdorbene Lebensmittel enthalten, abhängig, und können sich
nicht frei bewegen.
Dazu erklärt Florian Wilsch (Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern): “Es
kann nicht sein, dass die bayerische Staatsregierung die Menschenrechte
von Flüchtlingen derart missachtet. Jeder Mensch hat das Recht auf ein
würdiges und selbstbestimmtes Leben ohne Lagerzwang und
Lebensmittelkarten.”
Miriam Werner (Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern) ergänzt: “Wir
solidarisieren uns mit den Jugendlichen, die in der 'Bayernkaserne'
untergebracht sind. Es wird Zeit, dass die bayerische Staatsregierung
endlich einsieht, dass in der Asylpolitik umgesteuert werden muss.”
