Bezugnehmend auf die mediale Berichterstattung über einen Vergewaltigungs- oder Verleumdungsvorwurf erklärt der gesamte Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern:
„Aufgrund der laufenden Ermittlungen werden wir uns zu dem heute veröffentlichten Vorfall nicht äußern oder urteilen. Grundsätzlich ermutigen wir alle Betroffenen sexualisierter und/oder körperlicher Gewalt, eine qualifizierte Beratung aufzusuchen und sich mitzuteilen. Denn ein Schweigen der Opfer schützt die Täter*innen. Wir treten für eine Politik ein, die die Opfer von sexualisierter Gewalt besser schützt und Täter*innen konsequent verfolgt. Für uns ist klar, dass bei sexuellen Handlungen stets das Konsensprinzip gilt, also jeglicher Kontakt zwischen zwei oder mehr Personen nur mit der deutlichen Zustimmung aller Beteiligten, stattfinden kann. Ein Awarenessteam sensibilisiert auf unseren Kongressen hierfür.
Die Ombudsperson und Frauenreferentin der bayerischen Grünen, Ina Machold, ist in diesem Fall eingeschaltet. Sie wird in Fällen von sexualisierter Gewalt hinzugezogen, sensibilisiert Funktionsträger*innen der Partei für einen aktiven und fachlich fundierten Umgang mit dem Thema sexualisierte Gewalt und ermutigt Betroffene, über Erlebtes zu sprechen. Die Einführung des Prinzips der Ombudspersonen ist eine Konsequenz aus der Aufarbeitung der Parteigeschichte und dient der Prävention von und dem angemessenen Umgang mit Fällen sexualisierter Gewalt.
Besonders mit Blick auf das Alter einer der Beteiligten bitten wir um Rücksicht bei der Veröffentlichung persönlicher Informationen.