Anlässlich des Jahrestages des Atombombenabwurfes auf die japanische Stadt Hiroshima erklärt die GRÜNE JUGEND Bayern:

Am 6. August 1945 wurde Hiroshima das Ziel des ersten militärischen Atombombenabwurfs. Etwa 140.000 der 255.000 Einwohner starben durch die Explosion und den Folgeschäden des Bombenabwurfs. Vollkommen unvorbereitet wurden Zivilisten wie koreanische und chinesische Kriegsgefangene durch den Bombenabwurf getroffen. In Erinnerung an die Opfer von Hiroshima und Nagasaki fordert deshalb die GRÜNE JUGEND Bayern die weltweite Abrüstung aller atomaren Sprengköpfe.

„Solange es Atomwaffen gibt, wird es schmutzige und verbrecherische Kriege geben. Waffen, die einzig zu dem Zweck entwickelt wurden, Unschuldige in unzählbarem Maße zu ermorden, sind nie zu rechtfertigen. Das einzige, was mit ihnen getan werden kann, ist sie abzurüsten.“, erklärt Fabian Lieke, politischer Geschäftsführer der GRÜNEN JUGEND Bayern und fügt hinzu: „Eine solche Katastrophe darf sich nicht wieder ereignen.“

Besonders hervorheben möchte die GRÜNE JUGEND Bayern deshalb die Fortschritte der Friedens- und Anti-Atomwaffenbewegung. So verbietet die japanische Verfassung ausdrücklich Krieg und die Aufrüstung einer japanischen Armee und in Hiroshima werden heute tausende Menschen im Friedensgedenkpark der Opfer erinnern und für atomare Abrüstung demonstrieren. Unter diesem Gesichtspunkt ist die GRÜNE JUGEND Bayern auch erfreut über die Bestrebungen Barack Obamas, den Atomwaffenbestand zu reduzieren.

„Die USA haben endlich erkannt, dass der Kalte Krieg vorbei ist und Atomwaffen nicht die Säulen der Friedensordnung des 21. Jahrhunderts sein können. Wir würden uns wünschen, wenn auch von anderen Staatschefs ähnlich deutliche Aussagen gemacht würden.“, so Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNE JUGEND Bayern, die jedoch gleichzeitig mahnt: „Jetzt gilt es zu handeln, statt nur leere Versprechen abzugeben!“

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Fabian Lieke: 0176/60811477
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