In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag haben etwa 400 Studierende den Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität besetzt. Haben die Proteste bisher in der Akademie der Bildenden Künste ihren Ausgangspunkt gefunden, so sind sie nun im Begriff sich auf die gesamte Hochschullandschaft in München auszuweiten. Die GRÜNE JUGEND Bayern unterstützt die Besetzung und beteiligt sich organisatorisch, wie personell.

„Wir haben uns schon sehr früh mit den Protesten solidarisch erklärt und leben diese Solidarität auch.“ Erklärt Florian Sperk (Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern) und erläutert:
„Es ist an der Zeit, dass die Gesellschaft breit über Zukunft der Bildung diskutiert und die Probleme, der heutigen Studierenden endlich ernst nimmt. Die Politik der letzten und auch momentanen Regierung stellt keine Lösung dar, sonder ist Teil des Problems.“

Die angekündigten bildungspolitischen Maßnahmen der schwarz-gelben Regierung untergraben das Humboldtsche-Bildungsideal nur weiter. Inzwischen ist die Synthese aus Forschung und Lehre an den Münchner Universitäten völlig in den Hintergrund gerückt. Der Selektionsdruck für Studierende ist enorm und das, obwohl die Studierenden für ihre Bildung immer stärker selbst aufkommen.

„Die Besetzung des Audimax ist ein richtiges und starkes Zeichen dafür, dass es so nicht weiter geht.“ Meint Eva Pumpurs (Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern) und erläutert: „Wer sich jetzt noch hinstellt und so tut, also ob sich die Lage der Studierenden in den letzten Jahren nicht dramatisch verschlechtert hätte, der nimmt die Jugend und damit die Zukunft des Landes nicht ernst.“