Am morgigen 30. Juli findet in München trotz Uniformierungs- und Militanzverbot bei öffentlichen Versammlungen ein Öffentliches Gelöbnis von RekrutInnen der Bundeswehr statt.
Die GRÜNE JUGEND Bayern erklärt dazu:

»Die Wehrpflicht ist längst ein Auslaufmodell«, mein Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, »Sie muss auf den Prüfstand gestellt, und Alternativen müssen diskutiert werden.«
Es dürfe nicht sein, so Fischer weiter, dass Zivildienst und FSJ/FÖJ noch immer als „Wehrersatzdienst“ rangieren, und nicht gleichwertig einem Militärdienst gegenüberstehen. Zudem sei das gesamte System einer Wehrpflichtigenarmee zu überdenken.

»Die Bundeswehr steht vor neuen geopolitischen Aufgaben«, führt ihr Kollege Stefan Christoph, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, den Gedanken weiter aus, »Wir brauchen daher eine effektive und besser ausgerüstete Berufsarmee statt der Wehrpflicht!«
Dieses Modell würde die Staatskasse weniger belasten, zu einer effektiveren Bundeswehr führen und die bestehenden Wehrungerechtigkeiten beseitigen. Stattdessen könne man über das Modell eines verpflichtenden Sozialdienstes nach dem Schulabschluss nachdenken.

Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert alle GegnerInnen der Wehrpflicht auf, am 27. September Grün zu wählen. In einer schwarz-gelben Koalition sei das Einknicken der FDP in der Frage zu befürchten, und auch in einer erneuten großen Koalition wird die Frage nach der Wehrpflicht nicht gestellt werden.
Nur wer Grün wählt gibt also wirklich seine Stimme gegen die Wehrpflicht!