Die GRÜNE JUGEND Bayern begrüßt die offene und unverfälschte Diagnose 26 renommierter Klimaforscher über das Ausmaß und die Folgen des menschengemachten Klimawandels im Vorfeld der CO2hagen-Verhandlungen. Aus der Diagnose geht hervor, dass viele Indizien für die schlimmste IPPC-Weltklimasimulation erfüllt sind. Die Diagnose ist niederschmetternd für alle, die heute ihr Leben vor sich haben.

„Als ich die ersten Seiten der Copenhagen Diagnosis gelesen hatte, wurde mir schlecht“, erklärt Florian Sperk (Sprecher der Grünen Jugend Bayern) und meint weiter: „Wenn die Verhandlungen in 14 Tagen keinen Erfolg bringen, ist die auch die Jugend in Bayern um ihre Zukunft betrogen. Wie sollen wir mit den dramatischen Folgen des Klimawandels zurechtkommen, wie weiter machen? Wie sollen wir je glücklich werden, wenn die Menschen im globalen Süden wegen uns verenden werden?“

Anfang des Monats hat die GRÜNEN JUGEND Bayern in Regensburg beschlossen, sollte der Klimawandel nicht bei 2 Grad Temperaturanstieg gegenüber dem vorindustriellen Niveau gestoppt werden, wird das als eine fahrlässige Gefährdung der Lebensgrundlagen unserer Gesellschaft zu werten sein. Es stellt sich die Frage, ob die verfassungsmäßige Aufgabe des Staates, die Lebensgrundlagen nach Art. 20a des Grundgesetzes zu schützen, für die momentane Regierung überhaupt von Belang ist

„Wir fordern deshalb sofort Maßnahmen zu ergreifen! Mit einem Tempolimit von 120 km/h auf Autobahnen, die Einführung eines 5.000 Euro Zuschusses für Elektroautos, ein Top-Runner-Gesetz oder oder die Abschaffung der Steuervergünstigung für große Dienstwagen wären nur einige Beispiele“, erläutert Eva Pumpurs (Sprecherin der Grünen Jugend Bayern) und fährt fort: „außerdem gilt es die Verlegung des Verkehrs von der Straße auf die Schiene zu forcieren. Die Bundesregierung kann und muss hier tätig werden.“

www.copenhagendiagnosis.org
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