Am heutigen Montag stellen Ulli Leiner (Gesundheitspolitischer Sprecherder Grünen Landtagsfraktion) und Katharina Schulze (Innenpolitische Sprecherin der Grünen Landtagsfraktion) ihren Antrag, für eine Einführung der Straffreigrenze beim Besitz von bis zu sechs Gramm Cannabis, in einer Pressekonferenz vor.

Der Landesvorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern begrüßt diese Initiative: „Die Staatsregierung ist bei der Drogenpolitik mal wieder bundesweitesSchlusslicht in der Anerkennung gesellschaftlicher Realitäten. DerKonsum von Cannabis ist in der Bevölkerung genauso verbreitet, wie dasFeierabendbier. Dennoch wird hier von der CSU eine ideologischeUnterscheidung vorgenommen, die wissenschaftlich nicht haltbar und wohlnur nach zwei Maß Bier zu verstehen ist. Der Versuch, Cannabiskonsum perStrafverfolgung zu unterbinden, ist gescheitert und verursacht erst dieeigentlichen Probleme. Denn der illegale Markt kennt keineQualitätskontrollen und keinen Jugendschutz. Trotzdem wird in Bayernbereits der Besitz kleinster Mengen von Cannabis strafrechtlich verfolgtund kann etwa zum Entzug des Führerscheins führen. Die Einführung einerStraffreigrenze wäre ein längst überfälliger Schritt in die richtigeRichtung. Das Ziel muss aber die regulierte Freigabe von Cannabis fürErwachsene sein!“