Der heutige Tag stand ganz im Namen der jungen und zukünftigen Generationen, also uns. Viele Side-Events und Actions haben sich mit dem Thema beschäftigt und auch UNFCCC-Sekretärin Christiana Figueres war bei Veranstaltungen anwesend und hat betont wie wichtig die Arbeit der jungen Generation ist, damit ein faires und nachhaltiges Abkommen zustande kommen kann. Sie hat in einer Rede gesagt, dass sie keine Zweifel habe, das nächstes Jahr – oh nächste Woche (ein kleiner Versprecher ihrerseits ;)) ein Vertrag unterschrieben wird. Die Stimmung auf den Veranstaltungen des „Young and Future Generations Day“ war positiv und von Hoffnung auf ein zukunftsfähiges Abkommen getragen. – Ganz im Gegensatz zu den Verhandlungen, die heute geführt wurden. Nicht nur der Teil des Abkommens, der Menschenrechte, generationenübergreifende Gerechtigkeit und die Rechte indigener Völker beinhaltet, wurde in Klammern gesetzt, sondern unter Anderem auch der Teil, in dem die Emissionsgrenze und damit Höchsttemperatur für die Erderwärmung festgelegt wird (1,5° o. 2°). Das bedeutet, dass alle diese Teile theoretisch ganz aus dem Abkommen gestrichen werden könnten. Aktuell steht die Befürchtung im Raum, dass der Vertragstext, der am Ende unterschrieben wird, die Kernpunkte nicht mehr beinhaltet, sondern lediglich einige wenige Absichtserklärungen enthält. Heute Nacht wird noch eine neue Version des Verhandlungstextes ausgearbeitet und es bleibt spannend, wie die Version aussehen wird, die Samstagmittag als Finalversion der technischen Bearbeitung eingereicht wird.
Let’s see..

Pauline, plant for the planet, GRÜNE JUGEND Bayreuth