Kaum einen Monat ist es her, dass sich die Grüne Jugend Regen-Zwiesel gegründet hat und es folgte die erste Aktion. Den Platz eines Huhnes in Käfighaltung entspricht in etwa der Größe eines DIN A4 Blattes. Hinzu kommt noch, dass die Käfige in denen die Hühner gehalten werden gestapelt werden. Das wirft die Frage auf: Wer kann es verantworten Eier von Hühner, die aus solchen Verhältnissen kommen zu essen? Der Regener KV der Grünen Jugend meint: niemand.

Und dafür ist sie auch auf die Straße gegangen.

Am Samstag, den 03.04.2010 standen Miriam Werner, Theresa Lukaschik, Stefan Geiß und Joel Keilhauer neben dem Zwieseler Rathaus und klärten die Passanten über die Haltungsunterschiede von Legehennen auf. Als kleines „Leckerli“ bekamen die Passanten ein hartgekochtes gefärbtes Bio-Frühstücks-Ei.

Vordergründig stand das bewusste Unterscheiden von Käfig-, Boden-, Freiland-, und Biohaltung. Mit dem eingängigen Slogan „Kein Ei mit der Drei“ stießen sie auf starke Resonanz bei den Interessierten. Denn Eier, bei denen die erste Kennziffer eine 3 ist stammen aus Käfighaltung, und sind somit ein NoGo!

Auch das zur Neige gehen der Eier konnte die Grüne Jugend nicht stoppen und sprach weiter die neugierigen Passanten an. Als „Ei-Catcher“ fungierten ein RiesenEi sowie die auf dem Boden aufgemalten Platzverhältnisse, welches jedes Huhn in den verschiedenen Haltungsarten hat.

von Joel Keilhauer