Mittlerweile zum dritten Mal hieß es Anfang Januar, am Samstag, 15.01.2011: Grüne Jugend Basics, organisiert von der GRÜNEN JUGEND München mit Unterstützung der GRÜNEN JUGEND Bayern. Wieder kamen über 30 TeilnehmerInnen zusammen, um sich über die Grundzüge der Vorstandsarbeit zu informieren. Jana Kehl, Beisitzerin und Lorenz Bücheler, Beisitzer der GRÜNEN JUGEND München führten durch den Tag.

Los ging es mit einem Speed-Dating, bei dem sich alle gut und schnell kennenlernen konnten – immerhin kamen die TeilnehmerInnen aus ganz Bayern und kannten sich zum Teil vorher noch nicht.

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Danach ging es mit der inhaltlichen Arbeit los: Sieben Module, Vorstandsarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Finanzen, Präsidium, GRÜNE JUGEND Aktionen, GRÜNE JUGEND Bayern und Politische Realität standen auf der Tagesordnung.

Im ersten Modul gaben Katharina Schulze und Mattia de Virgilio, Vorsitzende/r der GRÜNEN JUGEND München, einen Einblick in die Arbeit des Vorstandsteams. Die Kernaufgaben eines Vorstands sind den Mitgliedern zu helfen, ihren politischen Willen zu bilden und ihnen ein Forum für den Ausdruck dieses Willens zu bieten. Zu den wichtigsten „Lebensweisheiten“ in einem Vorstandsteam: Ein motivierter Vorstand hat motivierte Mitglieder und Projekt nur anstoßen klappt nicht.

Danach ging es weiter mit dem Modul Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Presse- und Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiges Instrument für die Arbeit im Vorstand, denn dadurch macht man auf die grünen Inhalte und Positionen aufmerksam. Außerdem ist das wichtige Kommunikation sowohl nach innen, als auch nach außen. Zuerst haben wir uns über die verschiedenen Mittel der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Gedanken gemacht. Da eine Pressemitteilung das häufigste Pressemedium einer GRÜNEN JUGEND ist, haben wir uns anhand einer Muster-PM die wichtigen Do und Dont’s für die Erstellung einer Pressemitteilung erarbeitet. Zusammenfassend kann man festhalten: „Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler“.

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Vor dem Mittagessen haben wir noch einen spannenden Input zum Thema „Finanzen“ von Martin Schmid, Landesschatzmeister der GJ Sachsen, bekommen. Dank ihm gab es einen kompetenten Überblick über die vielen Möglichkeiten für eine GRÜNE JUGEND an Geld zu kommen und wie man das dann ordnungsgemäß verwaltet.

Nach diesem vielen Input war es Zeit für ein leckeres Mittagessen und gemütlichen Austausch und Socialising.

Danach hieß das nächste Modul „Präsidium“. Fabian Hamák, der schon langjährige Erfahrung im Präsidium und bei Satzungsfragen hat, führte uns kurzweilig durch das doch manchmal etwas trockene Thema „Sitzungsleitung“. Zusammenfassend kann man sagen: Die beste Möglichkeit sich sicher in dem ganzen Themenfeld Präsidium zu fühlen, ist üben, üben, üben. Am besten bei einer Mitgliederversammlung (MV) bei sich vor Ort anfangen und dann gerne mal auf Bayern Ebene einsteigen.

Danach hieß es selber arbeiten: Wir haben uns in drei Gruppen aufgeteilt und in das Modul „GJ Aktionen planen“ gestartet. Zwei Gruppen haben eine Weltfrauentagsaktion geplant und die dritte eine Umweltaktion zum Weltumwelttag. Anhand des praktischen Beispiel konnte man gut lernen, was man alles bei Aktionen beachten muss und was es alles zu tun gibt. Wir sind gespannt, ob die eine oder andere Idee auch ihre praktische Umsetzung findet!

Nach diesem kreativen Brainstorming war es erstmal Zeit für einen Kaffee und Kekse. Die GRÜNE JUGEND Bayern gestaltete das nächste Modul. Carmen Rudek, Schatzmeisterin, Florian Wilsch, Politischer Geschäftsführer und Max Katte, Beisitzer stellten die GRÜNE JUGEND Bayern vor und gab Anregungen zur Vernetzung und zeigten Beteiligungsmöglichkeiten auf.

Das Schmankerl am Ende hieß Margarete Bause, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag und Ludwig Hartmann, Energiepolitischer Sprecher der Grünen Landtagsfraktion. Sie gaben einen Einblick in ihren politischen Werdegang und plauderten aus dem politischen Nähkästchen. Es war eine sehr spannende letzte Stunde, da die beiden sehr persönliche Erfolge aber auch Schwierigkeiten, die in der Politik auf einen zukommen können, mit uns teilten. Dieses Modul rundete den vollen Tag ab, denn hatten wir uns tagsüber theoretisch mit der politischen Arbeit auseinandergesetzt, konnten wir am Ende einen Ausblick auf die praktische Politik auf Landesebene bekommen.

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Nach acht Stunden intensiven arbeiten, ging es in den gemütlichen Teil des Abends über: Wir haben für die NOlmypia-Aktion am nächsten Tag auf dem Kreisverbände (KV)-Treffen die Materialien gebastelt, Geld gedruckt und uns für die Geldschleuder-Olympia vorbereitet. Dazu gab es leckeres Essen und es war noch eine gute Gelegenheit sich mit den Leuten aus ganz Bayern zu vernetzen und den Tag ausklingen zu lassen.

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von Katharina Schulze