Die GRÜNE JUGEND Bayern zeigt sich bestürzt über den neuerlichen Brandanschlag auf eine Unterkunft für Geflüchtete in Waldaschaff (Kreis Aschaffenburg) und Seehofers Reaktion darauf einen deutlich härteren Kurs in der Asylpolitik fahren zu wollen.

Dazu erklärt Matthias Ernst, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern: „In Waldaschaff ist das vollendet worden, was Seehofer, Söder und Scheuer seit Wochen propagieren. Die CSU hat mit ihrer Kampfrhetorik genau solche Taten heraufbeschworen! Wenn ständig davon gesprochen wird, dass die Stimmung in der Bevölkerung kippen würde, ist es kein Wunder, dass es auch zu Anschlägen kommt.“

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, ergänzt: „Wenn Seehofer nun als Reaktion ankündigt Bayern für Zuwanderung unakttraktiv machen zu wollen, ist das nicht nur zynisch, sondern auch ein Schlag in das Gesicht aller Helferkreise vor Ort. Bayern muss offen für Zuwanderung sein und endlich eine Willkommenskultur etablieren! Anstatt noch mehr zu hetzen, muss die Staatsregierung endlich die vielen Ehrenamtlichen vor Ort deutlich unterstützen!“