Anlässlich des EU-Gipfels und des Streits um Lösungen der Eurokrise erklärt die Grüne Jugend Bayern:

Die Grüne Jugend steht zu einer europäischen Lösung der Eurokrise – sie fordert deshalb Eurobonds, vernünftige Pläne zum Abbau von Schuldenbergen und eine europäische Wirtschaftsregierung, die z.B. Richtlinien für Unternehmensteuern festlegt, Verschuldung steuert und auf ausgeglichene Außenhandelsbilanzen der Mitgliedsstaaten achtet.

Hierzu erklärt Florian Wilsch (Sprecher der Grünen Jugend Bayern): „Den Euro-Problemen muss mit starken Maßnahmen begegnet werden. Die EU-Verträge müssen schnellstmöglich geändert werden, damit die Wirtschaftsunion, und damit auch ein funktionierendes Europa erhalten bleibt. Dabei darf Schuldenabbau nicht nur aus dem kaputtsparen einzelner europäischer Staaten bestehen, wie dies zum Beispiel durch Privatisierungen geschieht, die einem Staatshaushalt langristig schaden.“

„Besonders die CSU blockiert immer noch Lösungen, statt sich ernsthaft auf eine gemeinsame europäische Politik einzulassen“ ergänzt Miriam Werner (Sprecherin der Grünen Jugend Bayern). „Wir brauchen eine europäische Sicht auf Wirtschaftspolitik, keine nationalen Egoismen.“