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Datum/Zeit
05/10/2016
11:00 - 12:00

Veranstaltungsort
Bayerisches Wirtschaftsministerium


Seit Jahren gehört Deutschland zu den fünf größten Exportnationen von Rüstungsgütern. Deutsche Unternehmen verkaufen Panzer und Granaten, U-Boote und Maschinengewehre in nahezu alle Welt. Mehr als die Hälfte aller deutschen Rüstungsexporte kommen aktuell aus Bayern. Viel zu häufig preist die Bayerische Staatsregierung Waffenlieferungen in Staaten an, die in Kriege verwickelt sind, die die Menschenrechte nicht achten oder die Waffen gar gegen die eigene Bevölkerung einsetzen.

Wir wollen deshalb
• das sofortige Ende der Exporte in Kriegs- und Krisengebiete
• keine Exporte in Staaten mit zweifelhafter Menschenrechtsbilanz
• die Federführung bei der Kontrolle von Waffen- und Rüstungsexporten vom Wirtschaftsministerium ins Auswärtige Amt legen

Frieden und Sicherheit lassen sich nicht durch den Export von Waffen erreichen. Stattdessen fordern wir mehr zivile Krisenprävention und mehr humanitäre Hilfe für Menschen in Not. Unsere Vision bleibt eine Welt ohne Waffen.