Die GRÜNE JUGEND Bayern begrüßt die Rücknahme der Klage der bayerischen Landesregierung gegen das Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz.

„Endlich hat die bayerischen Landesregierung begriffen, dass ihre Klage gegen das Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz nicht nur diskriminierend gegenüber homosexuellen Paaren und deren Kindern ist, sondern unter juristischen Aspekten schlichtweg nicht haltbar gewesen wäre“, meint Stefan Christoph, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern.

Die Klage hatte sich gegen das Stiefkindadoptionsrecht im Lebenspartnerschaftsergänzungsgesetz gerichtet. Das Adoptionsrecht für Menschen, die in einer homosexuellen Partnerschaft leben, stellt für die GRÜNE JUGEND Bayern einen wichtigen Baustein für die Gleichberechtigung aller Menschen dar.

Dass die Rücknahme der Klage allerdings nur ein kleiner Schritt in die richtige Richtung gewesen sein kann, macht seine Kollegin Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern deutlich: „Es ist fundamental ungerecht, dass der Staat eine Lebensform einseitig schützt und fördert und alle anderen Menschen auf der Strecke bleiben. Dem Gesetzgeber kann es egal sein, welches Geschlecht die Bezugspersonen eines Kindes haben. Für das Wohl von Menschen ist es wichtig, dass sie einen Rückhalt haben. Familie ist da, wo sich Menschen umeinander kümmern!“