Am Montag ging der zweitägige G7-Gipfel zu Ende. Begleitet wurde er von einem vielfältigen und bunten Protest in München und Garmisch.

Matthias Ernst, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, kommentiert: „Trotz der rhetorischen Drohgebärden von Scharfmacher Hermann haben über 45000 Menschen in einem vielfältigen Protest ihre ablehnende Haltung zur Politik der G7 deutlich gemacht. Denn besonders der Innenminister hat sich mit seinem ständigem Herbeireden von gewaltsamen Krawallen und der damit einhergehenden Überpräsenz der Polizei bis auf die Knochen blamiert. Viele Polizistinnen und Polizisten und auch die Garmischer Bevölkerung haben sich zu Recht gefragt, wofür es das riesige Aufgebot gebraucht hat. Schockiert bin ich, wie Hermann im Vorfeld alles versucht hat, um legitimen Protest am Veranstaltungsort zu verhindern. Diese undemokratische Haltung muss ein parlamentarisches Nachspiel haben!“

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, ergänzt: „Für den gewaltigen Aufwand sind die Ergebnisse absolut enttäuschend! Statt neuer Absichtserklärungen zum Klimaschutz brauchen wir den kompletten Ausstieg aus der Kohleverstromung bis spätestens 2050. Wir verurteilen es scharf, dass die Freihandelsabkommen TTIP und CETA noch schneller auf den Weg gebracht werden sollen, die klare Ablehnung durch die Bevölkerung bekämpfen zu wollen. Diese Ergebnisse machen deutlich, dass die Gruppe der Sieben vor allem darauf bedacht ist ihre Vormachtstellung gegenüber dem globalen Süden zu festigen. Ich sehe daher keine Legitimität für das Format des G7-Gipfels!“