Am 02. Mai werden an bayerischen Grundschulen die Übertrittszeugnisse vergeben. Anhand der Noten in den Fächern Deutsch, Mathe und HSU wird die Eignung für weiterführende Schulen festgestellt. Die GRÜNE JUGEND Bayern hält dieses Verfahren für nicht zeitgemäß.

„Schon im Kindesalter auf die Schülerinnen und Schüler Leistungsdruckauszuüben ist für uns der völlig falsche Ansatz! Diese Selektion ist einerster tiefer biographischer Einschnitt. Die CSU-Mär von den verschiedenen Wegen zum Abitur ist eine Verdrehung der Realität.“, empört sich Korbinian Gall, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern

„Das aktuelle Bildungssystem in Bayern führt dazu, dass meist nur privilegierte Kinder und Jugendliche universitäre Bildungswege einschlagen und nicht dazu, Bildungsgerechtigkeit herzustellen. Der Übertritt ist die erste Stufe der Ungerechtigkeit, wir fordern dagegen gleiche Chancen für alle!“, fügt Anna Schmidhuber, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern hinzu.

Die GRÜNE JUGEND Bayern spricht sich (Beschluss der Mitgliederversammlung im Frühjahr 2013) für ein Gemeinschaftsschulsystemaus, in dem alle Kinder bis zur 10. Jahrgangsstufe gemeinsam lernen, um anschließend zwischen einer Berufsausbildung oder einer akademischenBerufsweg zu wählen.

Den entsprechenden Beschluss gibt es hier zum Download: https://www.gj-bayern.de/tl_files/Beschluesse/2013_04_wuerzburg_bildungfueralle.pdf