Zum Anfang dieser Woche vom Rat legalisierten Anbauverbot für gentechnisch-veränderte Organismen in Österreich und Ungarn erklärt die GRÜNE JUGEND Bayern:

„Immer wieder hört man von konservativen vorgeblichen Gentechnikgegnern das Argument, man hätte keine Handhabe um den Anbau von Gen-Pflanzen zu verhindern.“, so Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, „Mit dem Ergebnis der Abstimmung des Rates diesen Montag in Brüssel kann das endlich entkräftigt werden: Die Anbauverbote in Österreich und Ungarn wurden bestätigt.“ Das heiße, dass auch Untergliederungen der Europäischen Union das Recht erwerben könnten, ein Gebiet zur gentechnikfreien Zone zu erklären.

Ihr Kollege Stefan Christoph, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern erklärt weiter: „Abgesehen von den fatalen Auswirkungen der grünen Gentechnik auf die Umwelt, der Kontamination anderer Pflanzen und der Zerstörung der bäuerlichen Strukturen auf dem Land bringt uns der Einsatz grüner Gentechnik auch einen wirtschaftlichen Standortnachteil.“ Hersteller, die gentechnikfrei produzieren wollen, würden künftig nicht mehr lange zögern und ins Nahe Niederösterreich auswandern.

Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert alle Kommunen und den Freistaat auf, endlich darauf hinzuwirken, Bayern zur gentechnikfreien Zone zu machen.

Für Rückfragen:

Stefan Christoph (Sprecher) unter stefan.christoph@gj-bayern.de oder 0162/7610571

Swantje Fischer (Sprecherin) unter swantje.fischer@gj-bayern.de oder 0162/761057