Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass der Zuschuss des Freistaates für die Bayerischen Studentenwerke im Nachtragshaushalt 2010 erheblich gekürzt wurde. Die GRÜNE JUGEND Oberpfalz erklärt dazu:

„Die Staatsregierung scheint nun komplett jegliches Augenmaß für die Zukunft unseres Freistaats verloren zu haben!“, ärgert sich Stefan Christoph, Vorsitzender der GRÜNEN JUGEND Oberpfalz, „Die Regierungskoalition hat die Zeichen der Zeit nicht verstanden.“
Im Zuge der Bildungsproteste der letzten Monate hätten, so Christoph, PolitikerInnen aller Parteien ihr Verständnis für den Missmut der Studierenden und SchülerInnen zum Ausdruck gebracht. „Aber außer vielen netten Worten scheint nichts dahinter zu stecken.“, meint Christoph weiter.

„Anstatt Verbesserungen im Bildungssystem anzugehen, wird nur immer weiter zu Lasten der jüngeren Generationen gekürzt.“, kritisiert auch Ursula Herrmann, stellvertretende Vorsitzende und Generalsekretärin der GRÜNEN JUGEND Oberpfalz, „Durch die Kürzungen im Studentenwerkszuschuss wird die Aufnahme eines Studiums für Kinder einkommensschwächerer Familien jetzt noch zusätzlich erschwert.“
Neben Studiengebühren und dem erhöhten Zeitdruck durch das Bachelor-Studium hätten die Studierenden ab Februar nun auch an höheren Beiträgen und teurerem Mensaessen zu schlucken.

Die GRÜNE JUGEND Oberpfalz fordert die Staatsregierung auf, diese Missstände im Bildungssystem umgehend zu beseitigen und ihren immer weitergehenden Rückzug aus der Bildungsfinanzierung rückgängig zu machen.
Die GRÜNE JUGEND Oberpfalz will sich auch im Jahr 2010 mit dem Themenschwerpunkt Bildungspolitik beschäftigen und ihren kommenden Bezirkskongress dieses Frühjahr zum Thema Schul- und Hochschulpolitik veranstalten.