Grüne Hochschulgruppen in Bayern erzielen bei Hochschulwahlen hervorragende Ergebnisse

In den vergangenen Wochen fanden an den bayerischen Universitäten die Hochschulwahlen statt. Eine äußerst positive Bilanz zieht Anna Hörlein, Koordinatorin der Grünen Hochschulgruppen (GHG) in Bayern: „Die zur Wahl angetretenen Grünen Hochschulgruppen stellen überraschend jeweils einen von vier Studierendenvertretern im Senat. Die bayrischen Studenten haben damit gezeigt, dass sie grüne bzw. grünnahe Leute im wichtigsten Gremium der Uni haben wollen.“ Anna Hörlein selbst konnte mit fast 17% erstmals für die GHG München in den Senat der LMU einziehen und schlug damit die RDCS-Kandidatin.

Ähnlich erfreulich sind die Ergebnisse der Konventswahlen. „Mit 15 bis 20% haben wir an manchen Orten die den großen Parteien nahestehenden Hochschulgruppen übertroffen. In Würzburg und Erlangen haben die neugegründeten Grünen Hochschulgruppen auf Anhieb zweistellige Ergebnisse geschafft,“ freut sich Christoph Wiedemann, Landesvorstandssprecher der Grünen Jugend Bayern und frisch gewähltes Mitglied im Studentischen Konvent der Universität Würzburg.

„Die Grünen Hochschulgruppen haben durch ihre bisherige Arbeit, ihre Inhalte und einen engagierten Wahlkampf viele Studenten überzeugen können,“ resümiert Hörlein, die an der Münchener LMU für die GHG in den Senat gewählt worden ist und bei den Landtagswahlen im Herbst als grüne Direktkandidatin gegen Kultusministerin Monika Hohlmeier antritt. „Wir begrünen den Campus,“ so lautet das gemeinsame Motto der Grünen Hochschulgruppen. „In Zukunft wird das dank der gestärkten grünen Vertretung in den Uni-Gremien immer mehr der Fall sein“, ist sich Hörlein sicher.