Aktivistinnen und Aktivisten der GRÜNEN JUGEND waren am Samstag nach Wunsiedel gekommen um zusammen mit den Wunsiedler Bürgerinnen und Bürgern ein Fest für die Demokratie zu feiern.

Die GRÜNE JUGEND in Oberfranken und Bayern begrüßt die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes, dass auch in diesem Jahr kein Heß Gedenkmarsch in Wunsiedel stattfinden durfte. Das Bundesverfassungsgericht lehnte letzte Woche einen Eilantrag ab, dem Hitler-Stellvertreter Rudolf Heß im Rahmen einer Demonstration in Wunsiedel zu gedenken.

„Rudolf Heß als Helden und Märtyrer darzustellen, wie es von Seiten der Neonazis gemacht wird, ist Geschichtsrevisionismus übelster Sorte und eine Beleidigung gegenüber den Opfern des Naziregimes!“, erklärt Isabel Schmuck, Sprecherin der Grünen Jugend Oberfranken.

Swantje Fischer, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern, schließt sich ihrer Kollegin an und fügt hinzu: „Die Wunsiedler Bürgerinnen und Bürger haben sich in den vergangenen Jahren in herausragender Weise gegen die Rechtsextremen gestellt. Es freut uns besonders, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus in Wunsiedel nicht nur als Abwehrkampf gegen (Neo)Nazis verstanden wird, sondern ganz klare Zeichen für Demokratie und Menschenrechte gesetzt werden!“