Zum Schuljahresende fordert die Grüne Jugend Bayern eine Abkehr vom bisherigen Schulsystem. Statt Selektion nach der vierten Klasse möchte der Jugendverband der Grünen, ein längeres gemeinsames Lernen. „Das bayerische Schulsystem ist ungerecht und benachteiligt die Schülerinnen und Schüler aus finanzschwachen Familien oder Familien mit Migrationshintergrund.“, so Sprecher Christian Moravcik. Die Junggrünen fordern „Eine-Schule-für-alle“, ein integriertes Gesamtschulkonzept mit individueller Förderung für schwächere Schülerinnen und Schüler, wie es zum Beispiel in Finnland, dem PISA-Primus praktiziert wird. Junge Menschen sollen demnach, bis mindestens zur neunten Klasse zusammen lernen und sich dann entscheiden ob sie eine berufliche Ausbildung oder die gymnasiale Oberstufe besuchen wollen. „Wir brauchen eine Abkehr von der bisherigen Selektionspolitik. Gerade im Hinblick auf die demographische Entwicklung müssen wir unser Potential an jungen Menschen bestmöglich nutzen.“, so Moravcik.