Wir verurteilen den derzeit stattfindenden Atommülltransport vom AKW Neckarwestheim in die „Wiederaufarbeitungsanlage“ Sellafield/England auf das Schärfste.

Deutschland trägt mit seinem Atommüll zur systematischen radioaktiven Verseuchung der Umwelt rund um Sellafield bei. Mensch und Tier sind massiv bedroht: Abgesehen von den vielen Unfällen und Skandalen der „WAA“, tritt Leukämie dort besonders bei Kindern verstärkt auf. Tauben, Wiesen, Strände und Ackerboden aus der Umgebung sind nach deutscher Gesetzgebung Atommüll.

„Anstatt sich um das Problem der Entsorgung des hochradioaktiven Atommülls zu kümmern, wird der Müll lieber ins Ausland verschoben und dort in die Irische See geleitet. Somit wird das Meer und seine Umgebung als Müllkippe missbraucht. Das zeigt erneut, wie verantwortungslos die Atomindustrie handelt,“ so Katrin Schmidberger, Sprecherin Grüne Jugend Bayern.

Die Grüne Jugend Bayern sieht es als zwingend an, dass neben dem Exportstop von Atommüll ins Ausland, auch „Wiederaufarbeitung“ abgebrannter Brennelemente sofort eingestellt wird. Das kann nur gelingen, wenn die Produktion von Atommüll durch den Ausstieg aus der gefährlichen Atomenergie beendet wird.

Deshalb werden wir uns an den kommenden friedlichen Blockaden und Demonstrationen gegen Atommülltransporte weiterhin beteiligen und dazu aufrufen.