Aus ganz Bayern, waren diese Jahr Mitglieder der GRÜNE JUGEND Bayern am 13. Februar 2010 nach Dresden gefahren, um dort gegen Geschichtsrevisionismus und Rechtsextremismus zu demonstrieren. Aus Anlass des größten europäischen Neonaziaufmarsches sahen sich viele politisch engagierte Jugendliche aus Nürnberg, Fürth, Erlangen und München aber auch aus Lauf, Miesbach und andern Orts genötigt ein Zeichen zusetzen. Der Erfolg blieb nicht aus. Durch zahlreiche Blockaden und friedliche Proteste wurde ein Marsch der Neonazis am 65. Gedenktag der Bombardierung Dresdens überwiegend verhindert.

„Es ist erschreckend, dass aus ganz Europa Neonazis anreisen, um die Bombardierung Dresdens mit dem Holocaust gleich zusetzten. Es gibt hier nichts gleich zusetzen“, stellt Eva Pumpurs (Sprecherin der Grünen Jugend Bayern) klar und fügt hinzu: „Ein solcher Vergleich raubt mir die Worte.“

Da hilft nur zivilgesellschaftlicher Widerstand, das zeigen u.a. die Städte Wunsiedel und Halbe, aber auch Leipzig, Jena oder Köln. Was in diesen Städten seit Jahren erreicht wurde, gelang nun auch in Dresden. Damit wurde den Faschisten ein weiter wichtiger Anlaufpunkt vermiest. Dem Schrecken Rechter Parolen wird so mit buntem und kreativen Widerstand entgegen gewirkt.

„Letztes Jahr in Dresden war eine lohnende Erfahrung. Der bunte, friedliche und kreative Widerstand so vieler engagierter Menschen hat mich sehr berührt“, meint Florian Sperk (Sprecher der Grünen Jugend Bayern) und fügt hinzu: „Dieses Jahr war das Zeichen noch deutlicher: Es gibt kein Recht auf Nazipropaganda. Geschichtsrevisionismus und rechte Lügen sind nicht zu tolerieren.“

 

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Die GRÜNE JUGEND war Mitglied im Bündnis „Dresden Nazifrei“