Die GRÜNE JUGEND Bayern solidarisiert sich mit den Anliegen der Flüchtlinge am Rindermarkt in München.

Dazu Korbinian Gall Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern: „Die Flüchtlinge in dem Zeltlager auf dem Münchner Rindermarkt haben zur Durchsetzung ihrer Rechte mit dem Hunger- und Durststreik ihr letztes Mittel gewählt. Doch anstatt, dadurch aufgerüttelt, endlich dazu überzugehen, die Flüchtlinge menschenwürdig zu behandeln, beschäftigen sich die zuständigen Minister*innen im Moment damit, die Methode der Flüchtlinge zu kritisieren und verklären die Frage nach Moral und Unmoral. Wer hier bei der Entscheidung über das Leben von Menschen an den Flüchtlingen selbst das Problem fest macht und davon spricht, dass diese sich ‚eine Vorzugsbehandlung erzwingen‘ wollten, versucht eigenes Unvermögen auf Kosten Anderer zu kaschieren. Frau Haderthauer ist hier inzwischen selbst das Problem. Sollte sie nicht bald einlenken ist der bayerische Staat mitverantwortlich für den Tod der Menschen am Rindermarkt.“

„Wer über den Tellerrand der bayerischen Alpen hinausblickt, erkennt, welche Zustände in Syrien, Afghanistan oder dem Irak herrschen. Die Hybris der bayerischen Staatsregierung, zu meinen, die Flüchtlinge würden auf Grund der hier zu erwartenden Vorzüge Asyl beantragen, ist ein politischer Fehlschluss“, fügt Anna Schmidhuber Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern hinzu, und folgert weiter: „Die Menschen, die nach Bayern kommen, um Asyl zu beantragen, befinden sich in einer absoluten Notsituation. Statt Residenzpflicht, Gemeinschaftsunterkünften und grauenhafter Versorgung muss die politische Linie eine offene, hilfsbereite und menschenwürdige sein. Die Forderungen der Flüchtlinge am Rindermarkt anzuerkennen wäre ein erster Schritt.“