Gemäß diesem Motto erinnerte die GRÜNE JUGEND Cham am Dienstag, den 26. April, auf dem Chamer Marktplatz mit einer Aktion an die Problematik der Kernenergie.

„Weil sich heute der Gau von Tschernobyl zum 25-sten Mal jährt, wollten wir erneut die Gefahren und Risiken der Kernenergie aufzeigen und vor allem darauf aufmerksam machen, wie leicht jeder von uns aus der Atomkraft aussteigen kann. Das Ganze ist weder sonderlich aufwendig, noch sind die Kosten von Ökostrom erheblich höher als bei einem Mix aus Kohle- und Atomstrom. Zudem investiert jeder, der zu Ökostrom wechselt, in eine sowohl für uns aber auch vor allem für unsere Nachkommen sichere Energieversorgung und strahlenfreie Zukunft.“, erklärte Nora Walbrun, eine der SprecherInnen der GRÜNEN JUGEND Cham. Neben Infomaterialien und Flyern, die über seriöse Ökostromanbieter informierten, konnte man Atomkraftwerke aus Keksen symbolisch aufessen und damit die Welt – zumindest im Geiste – ein klein wenig verbessern. „Sehr positiv überrascht waren wir außerdem von dem großen Zuspruch, den uns viele Passanten für unser Engagement entgegenbrachten. Besonders freute uns die Tatsache, dass schon Viele auf unsere Frage bezüglich ihrer Haltung zur Atomenergie antworteten, sie hätten gerade zu einem Ökostromanbieter gewechselt. Schade, dass für dieses Aktivwerden erst die Katastrophe von Fukushima nötig war.“, so Anna Häusler, SprecherIn der GRÜNEN JUGEND. Insgesamt zogen die Junggrünen eine sehr positive Bilanz, da viele noch zögernde BürgerInnen vom Stromanbieterwechsel überzeugt werden konnten.

von Anna Häusler