Die Grüne Jugend Kreis FFB hat in ihrer Mitgliederversammlung am 8. Mai einstimmig den Beschluss gefasst, den Subkultur e.V. in seinem Bemühen um den Verbleib im Alten Schlachthof zu unterstützen.
Die Förderung junger Künstler ist ein wichtiger Beitrag für unsere Gesellschaft und sollte somit von allen politischen Entscheidungsträgern mit den entsprechenden Mitteln gefördert werden.

Auch wenn der Bau einer Hochschule für Musik und Medien der Stadt Fürstenfeldbruck kurzfristig finanzielle Vorteile und einen Image-Gewinn bringen könnte, darf dies nicht auf Kosten junger engagierter Menschen geschehen, die zur Bereicherung des gesellschaftlichen Lebens in Fürstenfeldbruck beitragen. Es würde keinen Mehrwert für die Stadt und deren Bewohner bedeuten, denn so Laura Geßner (Sprecherin): „Nicht nur die Finanzen dürfen ausschlaggebend für die Gestaltung einer Stadt sein, denn nicht sie allein bestimmen den Wert einer Stadt und die Lebensbedingungen“.
Es ist alles andere als nachhaltig zu versuchen, den Haushalt der Stadt FFB durch den Verkauf einiger begehrter Grundstücke zu sanieren. „Wir fordern den Verbleib der wichtigsten und repräsentativsten Grundstücke im Bereich der Lände, bei der Stadt Fürstenfeldbruck“, so Jan Halbauer (Sprecher).
„Außerdem“, Jan Halbauer weiter, „sehen wir es äußerst kritisch, dass eine private Hochschule, die nur jenen mit entsprechend Geld in der Hinterhand einen Zugang bietet, anstelle eines Vereins tritt, welcher es sich zu seiner Aufgabe gemacht hat, unkommerzielle Jugendkultur zu fördern. Das steht in Widerspruch zu der Idee von freier Bildung, wie sie auch die Grüne Jugend vertritt“.

Deshalb fordert die Grüne Jugend Kreis FFB den Stadtrat dazu auf, sich für den Erhalt der Subkultur e.V. im Schlachthof einzusetzen und eine lebendige „Brucker“ Jugendkultur weiterhin mit allen Mitteln zu unterstützen.