Am Mittwoch, den 6. Juli 2011 hat das IOC entschieden, den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018 nicht an München, sondern an Pyeongchang zu vergeben. Die Grüne Jugend München (GJM) ist glücklich über diese Entscheidung und sieht den Erfolg des Anti- Olympia-Engagements bestätigt.

Ich freue mich unglaublich darüber, dass die Spiele nicht in München stattfinden werden. Die Stadt, das Land, der Bund und die anderen betroffenen Kommunen kommen so unter finanziellen Aspekten mit einem blauen Auge davon. Es war bis zum jetzigen Zeitpunkt nicht einmal möglich, das nötige Geld für Münchens Bewerbung aufzutreiben.“, erklärt Jana Kehl, Vorsitzende der Grünen Jugend München und führt weiter aus: „Ich möchte nicht wissen, wie dieses Dilemma für die Stadt ausgegangen wäre. Jubel ist somit die richtige Antwort auf die heutige Entscheidung des IOC.“

Auch unter ökologischen Gesichtspunkten betrachtet war diese Bewerbung eine reine Katastrophe. Darauf hat die GJM von Beginn an hingewiesen.“, verdeutlicht Mattia de Virgilio, Vorsitzender der Grünen Jugend München und schließt mit folgenden Worten: „Das Engagement gegen die Spiele hat sich gelohnt. Die heutige Entscheidung ist mit Sicherheit auch aufgrund der fleißigen Arbeit des NOlympia-Bündnisses, der Gesellschaft für ökologische Forschung und eben der Grünen Jugend gegen den Austragungsort München ausgefallen.“

Die Grüne Jugend München ist dafür verantwortlich, dass bereits im Zuge des Kommunalwahlkampfes 2008 über dieses wichtige Thema diskutiert wurde. Sie war Gründungsmitglied des NOlympia-Bündnisses und hat zudem die Debatte innerhalb der Partei Bündnis 90/Die Grünen angestoßen.