Am Dienstag, den 17.08.2010, traf sich zum ersten Mal das Bündnis „NOlympia München“, um die nächsten Aktivitäten gegen die Olympiabewerbung Münchens für 2018 zu planen. Vertreterinnen und Vertreter der GRÜNEN JUGEND München, den Bayrischen Grünen, Bund Naturschutz, Die Linke, Gesellschaft für Ökologische Forschung, des Club Voltaire München, sowie Verkehrsexperten und betroffene Anwohnerinnen waren bei dem Gründungstreffen mit dabei. Ziel wird es sein, die Münchnerinnen und Münchner zu sensibilisieren und über die negativen Auswirkungen der Olympiabewerbung auf München zu informieren.

Katharina Schulze, Vorsitzende der GRÜNEN JUGEND München berichtet vom Treffen: „Gestern haben wir unser Bündnis „NOlympia München“ gegründet, und ich bin sehr zufrieden. Es zeigt sich, dass der Widerstand nun auch in München angekommen ist. Ich freue mich auf unsere Aktionen und Veranstaltungen – das wird ein heißer NOlympia-Herbst!“

Christian Hierneis, Vorsitzender des Bund Naturschutz München ergänzt: „Bei all den Schäden, die hier zu erwarten sind, wenn die Spiele kommen, wird der Widerstand nun auch in München wachsen. Denn den meisten Bewohnerinnen und Bewohnern ist noch gar nicht bewusst, was München erwartet – das werden wir aufdecken!“

Passend dazu gibt es am Freitag, den 20.08.2010, einen Pressetermin des Bund Naturschutz um 11.00 Uhr am Eisenbahnerdenkmal an der Straßenbahnhaltestelle „Goethe-Institut“, Dachauer Str. 128 zum Thema Bewerbung um die „Olympischen Winterspiele 2018: BN und GÖF zeigen die Schäden für München“ auf.

Mehr Informationen gibt es auch auf der Homepage des NOlympia-Bündnisses unter www.nolympia2018.de und www.nolympia.de

Die Pressemitteilung wurde auch via dpa weiterverbreitet: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/1028694