Im Rahmen der von der UN ausgerufenen Woche der Solidarität mit den Opfern und Gegnern von Rassismus hat die Grüne Jugend München am internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März eine Aktion am Stachus veranstaltet.

Unter dem Motto „Mit Hand und Fuß gegen Rassismus“ wurden Fußabdrückeund auch einige Händegesammelt.

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Mit Fußabdruck und Unterschrift konnten diePassantinnen und Passantenein persönliches Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus setzen – bis das25 Meter langePlakat mitüber 1000bunten Abdrückenbis ins letzte Eckgefüllt war.Man konnte also getrost von „Kein Fuß breit dem Rassismus“ reden.

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„Rassistische Haltungen, also Abwertungen von Personen aufgrund von meist subjektiv empfundener Andersartigkeit, begegnen uns auch heute noch in allen möglichen Lebensbereichen. Wichtig ist, dass auch Formen dieses Alltagsrassismus nicht heruntergespielt und verharmlost werden. Denn Rassisus ist niemals harmlos!“ meint Jamila Schäfer,Beisitzerinim Vorstandder Grünen Jugend München und erklärt: „Mit unserer Aktion wollen wir für das Thema sensibilisieren und den Passantinnen und Passantenverdeutlichen, dass die Menschen sich gemeinsam gegen jede Form von Rassismus und Diskriminierung einsetzen müssen und jedeund jedereinen individuellen Beitrag dazu leisten kann. Diskriminierungen dürfen nicht einfach akzeptiert werden! Keine Toleranz der Intoleranz!“

Dominik Krause, Sprecher der Grünen Jugend München ergänzt: „Leider ist Rassismus keinesfalls ein Thema von gestern. Die Morde im vergangenen Jahr sind ein trauriges Beispiel dafür, dass rassistisch motivierte Gewalttaten auch hier in München immer noch aktuell sind. Doch neben solch furchtbaren Extremstbeispielen muss sich auch in vermeintlich harmloser rassistischer Denkweise noch viel tun. Die aktuelle Griechenlanddebatte zeigt, dass noch immer viele Menschen rassistische Klischee-Bilder vor Augen haben. Wir wünschen uns von den Münchnerinnen und Münchnern, dass sie jede Art von Rassismus erkennen und sich dagegen stark machen. Unser aller Ziel muss ein vielfältiges und buntes München sein, in dem kein Platz für Rassismus und Diskriminierung ist.“

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