Zur heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz erklärt die Bundessprecherin der GRÜNEN JUGEND Emily Büning:

„Es ist ein Skandal, dass für eine sogenannte private Konferenz wie der Münchener Sicherheitskonferenz, bei der StaatenvertreterInnen zusammenkommen, um kriegerische Strategien auszuhecken, über 300.000€ Bundesmittel verwandt werden und ein Einsatz von BundeswehrsoldatInnen zu Sicherung stattfindet. Das Verschwenden von Steuergeldern und der Einsatz von SoldatInnen ist vollkommen unverhältnismäßig und in keiner Weise zu rechtfertigen. Wenn der Staat mit den zivilen Protesten nicht umgehen kann, muss er dem Willen der BürgerInnen folgen und sich sich aus der Beteiligung zurückziehen, anstatt die Veranstaltung mit öffentlichen Mitteln zu subventionieren.

Wir fordern, diese Konferenz endlich abzuschaffen, denn mit ihrem klar militärischen Fokus, der auch durch Sponsoren wie EADS belegt ist, ist sie der falsche Ansatz für Frieden. Offensichtlich besteht bei den Teilnehmenden kein Interesse daran, Frieden durch Abrüstung und zivile Krisenprävention zu schaffen. Die Konferenz ist mal wieder ein Beleg dafür, dass die sogenannte deutsche Sicherheitspolitik auf das Absichern deutscher Wirtschaftsinteressen mit kriegerischen Mitteln ausgerichtet ist und nicht auf das Herstellen von globaler Gerechtigkeit.“