Die GRÜNE JUGEND Bayern kritisiert entschieden die neuerliche Scharfmacherei der CSU vor ihrer Klausurtagung in Kreuth und warnt vor einer bewussten Spaltung der Gesellschaft. Nötig seien jetzt Konzepte und verantwortungsbewusstes Handeln.

Matthias Ernst, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, erklärt: „Europa kann die Herausforderung meistern und den Schutzsuchenden helfen! Wir wollen ein offenes und solidarisches Europa ohne Grenzkontrollen und fordern legale Fluchtwege. Daher verurteilen wir das Schüren von Ressentiments gegen Geflüchtete durch die CSU auf das Schärfste! Wir fordern gesamtgesellschaftlich eine aktive Haltung, die Menschenfeindlichkeit und Rassismus benennt und dagegen entschlossen aufsteht. Von staatlicher Seite muss dem rechten Terror gegen Geflüchtete und ihre Wohnungen endlich Einhalt geboten werden und der Fahndungsdruck deutlich erhöht werden!“

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, ergänzt: „Die politische Devise muss lauten: Handeln statt zündeln! Jetzt sind Konzepte statt Stammtischparolen nötig. Alle Geflüchteten müssen nach ihrer Registrierung vollumfänglichen Zugang zu vorschulischer Betreuung beziehungsweise schulischer oder beruflicher Bildung erhalten. Auch muss endlich eine Bleiberechtsregelung für Geflüchtete während einer Ausbildung und anschließender Berufsphase geschaffen werden, wenn nicht auf Bundesebene, dann durch eine Landesverordnung! Das Angebot an Deutschkursen muss schnellstmöglich ausgebaut werden.“

Hier finden Sie den Beschluss „Refugees Welcome – sofortiger Zugang zu Bildung und Arbeit für Asylsuchende“ der GRÜNEN JUGEND Bayern vom 04.10.2015:
https://www.gj-bayern.de/wp-content/uploads/tl_files/Beschluesse/2015_10_wuerzburg_refugeeswelcomezugangzubildungundarbeit.pdf