Unter diesem Motto startet unsere Aktionswoche im Rahmen der Bundesaktionswoche zum Thema Bildung. Hier unsere jung-grünen Forderungen für ein gerechteres Bildungsystem in Bayern, um eine echte Chancengleichheit zu ermöglichen!

Wir finden eine Differenzierung in verscheidene „Leistungsklassen“ ist schilchtweg unfair! JedesKind entwickelt sich unterschiedlich schnell, eine gerechte Einteilung nach der 4. Klasse ist somitschlichtweg nicht möglich. Wir fordern eine Gesammtschule bis zur 10. Klasse, damit allegemeinsam und jede*r in seinem individuellen Tempo lernen kann!

Desweiteren setzt unser jetztiges Bewertungssystem Schüler*innen schon in den Anfangsjahren derSchulbildung unter enormen Druck, denn über jede*r Schüler*in schwebt immerwährend das Damokleschwert, zu „doof“ für die Schule zu sein und durchfallen zu können.Es bringt Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene dazu immer mehr sinnlos reines Lernwissenanzuhäufen um in Prüfungen gut abzuschneiden ohne die Hintergründe zu verstehen und zuverknüpfen. Außerdem führt die Einordung aller in eine Sklala zu starker Konkurenz zwischen den Klassenkamerad*innen. Schlechte Schüler*innen können so unter Leistungsdruck geraten und mehrund mehr Frustration aufbauen. Wir setzten uns für eine gerechtere Bewertung in unseren Schulenein, die das Individuum hervorhebt, aber auch eine faire Bewertung im späteren Leben ermöglicht.

Hierin muss auch berücksichtigt werden, dass jeder Mesch unterschiedlich schnell lernt undunterschiedliche Lernimpulse benötigt. Hier gilt es alle Schüler*innen zu fördern. Lernschwächere müssen durch gezielte Hilfestellung unterstützt werden und gleichzeitig starke Schüler*innengefordert und damit ebenfalls gefördert werden. Dies muss durch unser Schul- und Bildungssystempassieren und darf nicht auf dem Geldbeutel reicher Eltern basieren, indem diese Nachhilfe fürihren Nachwuchs finanzieren.

Demokratie ist etwas tolles, etwas geniales und gleichzeitig nicht so einfach: Das muss geübt werden – und wo klappt das besser als in der Schule, einem Raum, in dem junge Menschen Fehlermachen dürfen und sich politisch ausprobieren können? Wir wollen dieses Ziel durchbasisdemokratische Mitgestaltung in der Schule erreichen.

Der Schulalltag soll einen politischen Unterricht enthalten, der über die Strukturen und Verfahren inder Politik aufklärt und einen Platz für politische Diskussionen und Austausch bietet.

Um in der Schule erfolgreich lernen zu können muss eine Athmosphäre des Wohlfühlens geschaffenwerden. Die Schule ist kein Platz für Ausgrenzung und Rassismus! Wir fordern, dass dieSchulbücher und die Lehrmethoden der Lehrer*innen an die heutige pluralistische Gesellschaftangepasst werden. Die Schule von heute erfordert ein zusammenlernen von Menschenverschiedenster Religionen,Weltansichten und Lebensweisen. Natürlich ist dies nur möglich, wennalle Menschen die im Bildungsapperat arbeiten gut ausgebildet sind um auf die verschieden Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen eingehen zu können.

Um unsere gemeinsamen Ziele zu erreichen veranstalten wir diese tolle Aktionswoche, die Ihrsowohl online als auch offline verfolgen könnt. Wir setzten wir uns dafür ein, das die Wichtigkeit der Bildung im und nach dem Wahlkampf nicht in Vergessenheit gerät!

Vera [&] Jonas für den Landsvorstand