Weltweit steht Homosexualität noch immer in über 60 Ländern unter Strafe und auch für Transsexuelle ist die Situation keinesfalls leichter. Deshalb wird am 17. Mai der Internationale Tag gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie gefeiert, um auf diesen Missstand aufmerksam zu machen. Die GRÜNE JUGEND Bayern ruft dazu auf, diesen Tag zu nutzen, um gegen Homo-, Bi- und Trans*phobie auf die Straße zu gehen.

Franziska Mack, frauen- und genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, begründet dies: „Gerade in Bayern sieht es besonders schlecht aus, wenn es um die Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Paaren geht. Bis heute ist es ihnen nicht erlaubt, gemeinsam Kinder zu adoptieren, geschweige denn einander zu heiraten. Wir fordern eine rechtliche Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Menschen. Auch Bi- und Transphobie müssen als Problem wahrgenommen und bekämpft werden.“

„Leider ist die bayerische Staatsregierung hier immer noch auf dem Holzweg.“, ergänzt Anna Schmidhuber, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, „Die CSU ist die einzige im Landtag vertretene Partei, die sich gegen eine Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften und gegen die Öffnung der Ehe ausspricht. Wir fordern die CSU auf, hier endlich tätig zu werden und die Weichen für echte Gleichstellung zu stellen.“