Bayerns ältestes Atomkraftwerk Isar 1 hat mal wieder technische Probleme und muss für 10 Tage vom Netz genommen werden. Die Nachricht des Betreibers E.on das AKW für 10 Tage vom Netz zu nehmen, ist das mindeste. E.on sollte das AKW gleich für immer offline lassen, fordert die Grüne Jugend Bayern. Schließlich ist längst erwiesen, dass Atomkraft keine nachhaltige Lösung der Energieproblematik ist, die auf die junge Generation zukommt.

„Dezentrale und erneuerbare Energie ist der einzig gangbare Weg für unsere Generation“, erklärt Eva Pumpurs (Sprecherin der Grünen Jugend Bayern) und meint: „Atomkraft stellt keine Lösung für die Ressourcenknappheit der zukünftigen Energieversorgung dar. Ganz im Gegenteil ist Atomkraft ein nicht tragbares Risiko.“

Auch Isar 1, das seit 1977 am Netz ist und nach dem Atomausstiegsgesetz spätestens 2011 abgeschaltet werden müsste, zählt zu den besonders störanfälligen Siedewasserreaktoren der Baulinie 69. Vor diesem Hintergrund ist es unverantwortlich, dass der bayerische Umweltminister Söder für alle Atomkraftwerke eine Laufzeitverlängerung um 10 Jahre fordert.

„Für einen verantwortungsbewussten Minister sollte es selbstverständlich sein, sich für die Stilllegung aller bayerischen AKWs einzusetzen. Isar 1 könnte da ein guter Anfang sein“, meint Florian Sperk (Sprecher der Grünen Jugend Bayern) und erläutert: „Am Atomkonsens muss festgehalten werden, wenn in den kommenden Jahren eine nachhaltige und zukunftsgewandte Energieversorgung etabliert werden soll.“