Die GRÜNE JUGEND Bayern kritisiert die erneute Verschärfung der Forderungen seitens der CSU in der aktuellen Asylpolitik.

Matthias Ernst, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, erklärt: „Die Forderungen nach einer Obergrenze bei der Aufnahme von Geflüchteten und der diskutierte Aufnahmestopp sind ein unverhohlener Angriff auf das Grundrecht auf Asyl. Die CSU möchte damit eines der wichtigsten Werte des Grundgesetzes abschaffen. Dieses menschenverachtende Spiel mit dem Feuer ist an Zynismus nicht mehr zu übertreffen! Mich schaudert es, wenn ich an die praktischen Folgen einer erreichten Obergrenze denke. Statt Tränengaseinsatz an den Grenzen muss die Armut im Balkan bekämpft werden und für die Menschen eine legale Einreisemöglichkeit geschaffen werden.“

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND, ergänzt: „Auch der Vorschlag von Gerda Hasselfeldt, Geflüchtete schon an der Grenze nach ihrer Asylperspektive zu beurteilen und bei Aussicht auf Ablehnung des Asylantrags zurückweisen, ist menschenverachtend! Menschenwürdige Asylverfahren in Transitzonen gibt es nicht. Wir müssen allen Geflüchteten eine genaue Prüfung ihres Antrags in einer angemessenen Zeit, rechtlichen Beistand und eine humane Unterbringung garantieren! Die Zündeleien der CSU mit gefährlichen, Panik machenden Vorschlägen und Aussagen müssen sofort aufhören. Sie schüren einzig Skepsis und Hass in der Bevölkerung und tragen in keinster Weise zum Meistern der Herausforderung bei!“