Große Teile der bayerischen Zivilbevölkerung beweisen gerade Hilfsbereitschaft und Solidarität.

Angesichts der sich zuspitzenden unmenschlichen Zustände in Ungarn erklärt Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern: „Es ist eine fatale Herangehensweise der bayerischen Staatsregierung immer noch nur Schleuser*innen den Kampf anzusagen und so die Grenzen zum reichen Europa weiter abzuriegeln. Wir brauchen schnellstmöglich legale Zuwanderungsmöglichkeiten, nur so kann dem Sterben an den EU-Außengrenzen ein Ende gesetzt werden! Die Staatsregierung muss sich unverzüglich auf europäischer Ebene für einen Solidaritätsgipfel stark machen! Es muss Schluss sein mit dem Nennen von Solidarität und Asylmissbrauch in einem Atemzug! „Gut“ und „Böse“ gegeneinander auszuspielen schürt einzig Ressentiments gegen Geflüchtete, der Preis sind brennende Asylunterkünfte sowie Gewalt gegen Migrant*innen.“

Marlene Schönberger, Mitglied im geschäftsführenden Vorstand der GRÜNEN JUGEND Bayern, ergänzt: „In Bayern kommen laufend hilfesuchende Menschen an. Spätestens jetzt muss gehandelt werden. Die Versprechen mehr Geld in den sozialen Wohnungsbau und in den Ausbau der Asylsozialarbeit zu stecken müssen sofort in Taten umgesetzt werden. Abschreckungsmaßnahmen, wie unmenschlichen Sachleistungen und verkürzte Verfahren für Menschen aus sogenannten sicheren Herkunftsstaaten verurteilen wir scharf.“