Honigbrot – Von 06. – 08. Jänner trafen sich die Jungen Grünen / Jungen Alternativen zu ihrem ersten inhaltlichen und organisatorischen Event. Das fand am schönen Vetterhof in Lustenau statt. Nach einem reichhaltigen Frühstück wurden wir bei der sofort eingeforderten Hofführung von Kühen und Schweinen beobachtet, von Gänsen lautstark verscheucht und den Katzen verfolgt.

RoteRübensuppe – Nachdem alle angekommen waren, ging es gemeinsam zum nahen Seminarraum. In einem ehemaligen Heuschober errichtet, entstand mit flächigen Fenstern und einem toll warmen Ofen in der Mitte beinahe Wohnzimmeratmosphere. Und schon gings los mit der Diskussion unserer Grundsätze. Dank der angeregten und spannenden Diskussionen wurden wir zwar nur mit zwei der neun Grundsätze fertig, dafür lassen sich die Ansätze zu Basisdemokratie und Ökologie wirklich sehen. Die werden wir dann am nächsten Bundeskongress präsentieren.

Käsespätzle – Am Freitag ging es dann weiter mit der Nachbereitung unseres letzten Sommercamps sowie den ersten Planungen für 2011. Dafür waren dann auch Freund_innen der Grünen Jugend Bayern gekommen. Mit verschiedenen Methoden legten wir Probleme des letzten Jahres offen und formulierten noch konkretere Ziele. Nach einem mit Kärtchen und Flips ausgeschmückten Raum und einem anstrengenden Tag konnten wir sagen. Wir freuen uns auf das Sommercamp 2011. Wenn du dich auch bei den Vorbereitungen einbringen möchtest, schreib einfach an info@sommercamp.me

Am Freitag Abend feierten wir dann gemeinsam mit noch mehr Aktivist_innen der FROG aus Vorarlberg ein kleines Fest, an das wir uns noch lange erinnern werden 😉

DeftigerEintopf – Um 11:00 gings aber wieder inhaltlich weiter. Gemeinsam mit Bernd Kasparek, ein aktives Mitglied von kritnet – Netzwerk Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung, haben wir versucht, ein gemeinsames Verständnis von Migrationskontrollen und Möglichkeiten der Kritik zu erarbeiten. Dabei diskutierten wir zuerst über den Zusammenhang von Migrationsregime und Rassismus, klärten die dazu laufenden Diskurse und gingen dann auf die europäische Ebene.
Dazu stellten wir uns diese und noch andere spannenden Fragen: Wie haben sich Migrationskontrollen in den letzten 60 Jahren verändert? Wer sind die Player des „migration management“, welche Entwicklungen gab es durch das Entstehen der EU. Und was hat es eigentlich mit Frontex auf sich?
Abschließend versuchten wir uns, einer sinnvollen Kritik anzunähern und untersuchten gängige Argumentationen auf ihre Bedeutung. Dabei entstanden heiße Debatten zum Zuasmmanhang von Migration mit Staat und Kapitalismus, einer Auseinandersetzung über konkrete Ziele und mögliche Bündnispartner_innen. Wir bleiben auf jeden Fall dran.

Ofenkartoffeln – Nach drei intensiven, aber schönen, spannenden und produktiven Tagen heißt es Abschied nehmen – bei einem gemeinsamen Abschlussessen. Überhaupt waren die Mahlzeiten ein high light unseres Neujahresseminars, die meisten Produkte stammten vom Hof oder sonst gleich vor Ort. Die Jungen Grünen / Jungen Alternativen freuen sich auf das Jahr 2011, voll gefüllt mit inhaltlichem Programm und interessanten Diskussionen.

zuerst erschienen auf den Seiten der Junge Grüne/Junge Alternative – JGJA und der GrünAlternative Jugend Steiermark (GAJ Stmk)