Gestern wurden Planungen bekannt, nach denen während des G7 Gipfels die Grenze zwischen Österreich und Deutschland um Mittenwald herum geschlossen werden soll.

Korbinian Gall, Sprecher der Grünen Jugend Bayern ist empört: „Hier handelt es sich um ein außer Kraft setzen des Schengen-Abkommens zur Reisefreiheit. Eine europäische Errungenschaft derart mit Füßen zu treten ist mehr als nur grobschlächtig. Hinzu kommt noch die Sperrung der Zugstrecke nach Innsbruck für die Gipfeltage. Das Schloss Elmau als Ort für den G7 Gipfel zu wählen bleibt eine Fehlentscheidung.“

Anna Schmidhuber, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern fügt hinzu: „Immer von möglichst wenig Einschränkungen der Bürgerinnen und Bürger zu sprechen ist scheinheilig. Mit den jetzt bekannt gewordenen Planungen ist eine Grenze überschritten. Den G7 fehlt nicht nur jegliche Legitimation, der Ort ihres Treffens wird nun auch noch mit Mitteln geschützt, die jeder demokratischer Grundlage entbehren.“