Am Wochenende trafen sich rund 30 Mitglieder der GRÜNEN JUGEND Bayern in der St. Nikolaus Schule in Erding im Rahmen ihres Landesrats. Nachdem die jungen Grünen auf der Polit-Parade am Christopher Street Day in München demonstriert und gefeiert haben, bekräftigten die aus ganz Bayern angereisten Delegierten weiterhin für ein Bayern ohne Diskriminierung aufgrund von sexueller Orientierung oder Geschlecht zu kämpfen.

Die Frauen- und Genderpolitische Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, Alexandra Gierlinger, fasst zusammen: „Die Öffnung der Ehe war ein großer Erfolg. Umso wichtiger ist es aber nicht stehen zu bleiben, wir sind noch lange nicht am Ziel. Jetzt heißt es konservative, heteronormative Bilder zu durchbrechen – hin zu einer offenen, freien und bunten Welt!“

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, fügt hinzu: „In Bayern muss dringend der Lehrplan überarbeitet werden. Vor einem Jahr ist Kultusminister Spaenle eingeknickt, als es darum ging, Akzeptanz aller sexuellen Orientierungen und Identitäten zu vermitteln. Wir fordern, dass der Freistaat Bayern eine Initiative „Bayern tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz sexueller Vielfalt“ startet – es ist Zeit, sich klar gegen Homo-, Bi-, Inter- und Transfeindlichkeit zu stellen.“

Die GRÜNE JUGEND Bayern sprach sich mit einem weiteren Antrag außerdem dafür aus, die antisemitische BDS-Kampagne klar zur verurteilen. Jule Ziegler, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, erklärt: „Antisemitismus und Antizionismus sind nach wie vor ein schwerwiegendes Problem unserer Gesellschaft, dem wir deutlich entgegentreten müssen. Die BDS-Kampagne dämonisiert Israel als Urheberin allen Übels im Nahen Osten und fährt mit dem Aufruf zu Boykott, Deinvestitionen und Sanktionen gegen Israel einen antisemitischen und israelfeindlichen Kurs. Von allen grünen Gliederungen erwarten wir daher, Zusammenarbeit mit BDS-Unterstützer*innen zu unterlassen!“