Am Freitag wird an bayerischen Schulen das Zwischenzeugnis für das Schuljahr 2011/2012 ausgestellt.
Dazu erklärt Florian Wilsch (Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern): „Wieder einmal wird Schülerinnen und Schülern weisgemacht, dass diese Noten eindeutiges Zeugnis geben über ihr Wissen und Lernvermögen. Mit den Zensuren wird der Anschein von Objektivität erhoben, obwohl sie Lernfortschritte ebenso wenig berücksichtigen wie die Klasse oder den sozialen Hintergrund.“
„Die GRÜNE JUGEND Bayern fordert auf lange Sicht eine Abschaffung der Noten. An ihre Stelle sollen individuelle Lern- und Abschlussberichte treten, die den Schülerinnen und Schülern ihre Stärken und Verbesserungsmöglichkeiten erklären, Leistungsentwicklungen sowie individuelle Ziele beinhalten.“, ergänzt Miriam Werner (Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern).
Die GRÜNE JUGEND ist der Meinung, dass sich dies nur verwirklichen lässt, wenn das Schulsystem mindestens derart umstrukturiert wird, dass in der Ausbildung von Lehrerinnen und Lehrern mehr Wert auf Pädagogik gelegt wird, Klassen verkleinert werden und Lehrkräfte mehr Zeit für ihre Schülerinnen und Schüler haben.