Am vergangenen Wochenende vom 19.-21. Oktober fand der 31. Landesjugendkongress der GRÜNEN JUGEND Bayern in Wunsiedel statt. Das Motto lautete „Jugend Gestaltet“. Im Mittelpunkt standen die Themen Jugendpartizipation und Energiepolitik, Votenvergaben für die Bundes- und Landtagswahl, sowie Nachwahlen für den Landesvorstand.


In den Landesvorstand wurden als Sprecherin Anna Schmidhuber (24, Ottobrunn), als neue Beisitzerin/Beisitzer Johanna Gramlich (17, Würzburg) und Sebastian Müller (21, München) nachgewählt.


Mit der Vergabe von Voten unterstützt die GRÜNE JUGEND Bayern
Katharina Schulze (2
7, Vorsitzende Bündnis 90/Die Grünen München) und
Stefan Christoph (
24, Cham) bei einer Kandidatur für den Landtag, sowie
Sina Doughan
(24, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bundesverband) und
Karl Bär (27, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bundesverband)
bei einer Kandidatur für den Bundestag auf der bayerischen Landesliste.


„Ich freue mich schon auf die Arbeit, die auf mich als Sprecherin im Wahlkampfjahr zukommt.“ erklärt Anna Schmidhuber, neu gewählte Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern. „Der Landesjugendkongress hat hierfür schon eine gute Grundlage geschaffen. Wir haben uns in wesentlichen Themen positioniert. Wir haben unsere Vorstellungen dazu formuliert, wie die Energiewende auf Landesebene in Bayern konkret umgesetzt werden kann. Denkbar ist zum Beispiel ein Ministerium für Energie, Infrastruktur und Verkehr, was auch den Zusammenhang zwischen Energie und dem Themenfeld Infrastruktur und Verkehr hervorheben würde. Wir fordern, in ganz Bayern die Nutzung der erneuerbaren Energien zu steigern. Wir brauchen mehr Solaranlagen auf Dächern und müssen die Potentiale der Windkraft in ganz Bayern nutzen. Neben der verstärkten Nutzung der erneuerbaren Energien müssen wir uns aber auch darum bemühen, Strom einzusparen. Hier muss der Freistaat mit einem guten Beispiel vorangehen und in allen staatseigenen Gebäuden energieeffizientere Geräte einsetzen.“


Florian Wilsch, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, fügt hinzu: „Die GRÜNE JUGEND Bayern steht für eine offene, demokratische Jugendpolitik. Wir wollen, dass Jugendlichen die politische Partizipation künftig nicht mehr verwehrt wird. Wir fordern die Abschaffung des Wahlalters und Jugendparlamente mit echten Kompetenzen. Um Jugendlichen die Nutzung dieser Möglichkeiten zu erleichtern, müssen wir aber auch weg von einer Politik, die die Zeit, in der Jugendliche täglich in Bildungseinrichtungen gebunden sind, immer weiter erhöht. Eine 40-Stunden-Woche, wie sie manche G8-Schülerinnen und -Schüler zu absolvieren haben, wenn sie nach dem Unterricht noch ihre Hausaufgaben erledigen, lässt kaum Spielraum für politische Partizipation oder auch andere Freizeitaktivitäten. Unsere Positionen im Bereich Jugendpolitik haben wir auch durch ein klares Bekenntnis gegen übertriebene Regelungen im Jugendschutz, wie z.B. Alkoholverbote im öffentlichen Raum, verdeutlicht.