Die GRÜNE JUGEND Bayern appelliert vor Kloster Seeon für mehr Menschlichkeit und ein klares Bekenntnis zu mehr europäischer Zusammenarbeit und Solidarität. Anlass sind die antieuropäischen und rechtspopulistischen Signale, die die CSU-Landesgruppe im Bundestag mit der Einladung des ungarischen Ministerpräsidenten Orban und des österreichischen Bundeskanzler Kurz zu ihrer Klausur sendet.

Jule Ziegler, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern: „Wir wollen ein Europa der Solidarität und Menschenrechte, in dem jeder Mensch die Möglichkeiten auf ein gutes Leben und Selbstverwirklichung bekommt. Viele Probleme können nur überstaatlich gelöst werden, deshalb brauchen wir eine Union, die vereint für Weltoffenheit, Klimaschutz und Sozialstaatlichkeit und gegen Hunger und Krieg agiert. Ein starkes und progressives Europa bietet viele Chancen, die wir nutzen können und sollten.“

Eva Lettenbauer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern: „Es ist unverantwortlich und weltfremd, dass die CSU Scheuklappen ausfährt und in der globalisierten Welt auf Nationalismus, Abschottung und die Zusammenarbeit mit einem Autokraten setzt.
Die Wahrnehmung von Landesgruppenchef Dobrindt ist völlig verzerrt. Freies und sicheres Leben für alle Menschen wird sicher nicht durch das Vorantreiben des gesellschaftlichen Rechtsrucks und das Hofieren von Antidemokraten erreicht. Wer sich direkt oder indirekt positiv auf Strömungen bezieht, die dem Nationalismus den Weg bereiteten, ist für Ministerämter offensichtlich vollständig ungeeignet!“