Am heutigen Dienstag will Kultusminister Spaenle seine neuen Pläne zur Reform der „Hauptschule“ zu einer so genannten „Mittelschule“ dem Staatskabinett vorstellen. Die GRÜNE JUGEND Bayern erklärt dazu:

»Staatsminister Spaenles Pläne zur Umbenennung der Hauptschule in „Mittelschule“ sind nichts als pure Augenwischerei!«, erklärt Swantje Fischer, Sprecherin der GRÜNEN JUGEND Bayern, »Solange in der Bildungspolitik nicht die grundlegende Systemfrage gestellt wird, wird sich auch nichts ändern.«

»Das unsoziale dreigliedrige Schulsystem muss abgeschafft und durch eine Schule für Alle ersetzt werden.«, fordert weiter ihr Kollege Stefan Christoph, Sprecher der GRÜNEN JUGEND Bayern, »Denn Murks bleibt Murks, egal wie man ihn nennt!«

Die GRÜNE JUGEND Bayern hält den Weg der Imageaufbesserung der Hauptschulen den das Kultusministerium einschlägt für den falschen. Die Hauptschulen würden nicht durch Namensänderungen und die Einführung von Flickenteppichen wie „Super-M-Zügen“ besser, sondern nur durch eine grundlegende Verbesserung der Lern- und Lehrbedingungen, sowie sozialer Inklusion statt der derzeit vorherrschenden Selektion im Schulsystem.