Die Grüne Jugend Bayern zeigt sich äußerst besorgt über den Zustand der bayerischen Alpen. Schon lange fordert der Jugendverband einen „sanften Tourismus“.

Dementsprechend tritt die Organisation zum Beginn der Saison einerseits an übereifrige Wintersportlerinnen und Wintersportler, sowie auch an die Betreiberinnen und Betreiber von Skipisten heran, sich ökologisch zu verhalten. „Besonders der Einsatz von Schneekanonen ist eine enorme Belastung für die Tier- und Pflanzenwelt. Wir fordern nachhaltiges, anstelle von wirtschaftlichem Denken! Zu wenig Schnee muss bedeuten, dass kein Ski gefahren wird, nicht etwa, dass die Schneekanonen angeworfen werden!“ warnt die Sprecherin Sabine Ponath.

Bei der Verwendung von Schneeerzeugern stehen den Ansprüchen der Wintersportler auf möglichst „guten“ Schnee vor allem eine starke Gefährdung empfindlicher Pflanzen und die Vertreibung vieler Tierarten gegenüber. Zudem ist dabei ein hoher technischer Aufwand, bzw. die hohen Kosten, verursacht durch den erheblichen Energie- und Wasserverbrauch mitinbegriffen.

Um dem Klimawandel scheinbar entgegenzuwirken werden zunehmend Schneekanonen eingesetzt. Die Grüne Jugend Bayern hält dies jedoch nicht für eine Lösung, sondern für eine Bekämpfung von Symptomen. „Wer so handelt, geht mit offenen Augen auf eine Katastrophe zu. Wir fordern alle Wintersportler dazu auf, gegebenenfalls auf die Skifahrt zu verzichten und dafür länger von einem intakten Ökosystem zu profitieren!“