In den letzten Wochen und Monaten wurde von mehreren bayerischen Politiker*innen wieder laut über eine Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2022 nachgedacht.

Die hartnäckigen Gerüchte und Udes Aussagen zu diesem Projekt lassen darauf schließen, dass im Hintergrund schon wieder fleißig an einem Bewerbungskonzept gearbeitet wird.

„Eine erneute Bewerbung für Olympische Winterspiele lehnen wir klar ab. Die Spiele passen mit dem aktuellen Konzept nicht in unsere Zeit. Die geplanten Austragungsstätten sind in der hochsensiblen Alpenregion so niedrig gelegen, dass sie fast durchgehend künstlich beschneit werden müssten. Künstliche Beschneiung ist extrem klimaschädlich und zudem mit hohen Kosten verbunden.“ erklärt Anna Schmidhuber, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern.

„Dazu kommt, dass das IOC bei seinen Planungen äußerst intransparent vorgeht und den Veranstaltungsorten die Konditionen und Pflichten bis ins kleinste Detail diktiert. Wenn daraus Mehrkosten entstehen, müssen diese allein von den Steuerzahler*innen getragen werden.“ ergänzt Korbinian Gall, Sprecher der Grünen Jugend Bayern, und erklärt weiter, „derzeit wird mit der Aufteilung auf drei Austragungsorte kokettiert, was in Bezug auf Ruhpolding den Ausbau von Infrastruktur und Aufbau eines olympischen Dorfs bedeuten würde, was nicht finanzierbar wäre.“

Auch die Mitgliederversammlung der Grünen Jugend Bayern hat sich am letzten Wochenende mit dem Thema Olympische Winterspiele in Bayern auseinandergesetzt.
Hier der dazu beschlossenen Antrag: http://gruenlink.de/i65