Anlässlich der geplanten Novelle des Hochschulgesetzes erklärt der Landesvorstand der Grünen Jugend:

Die bayerische Staatsregierung will den Studierenden eine weitere Stimme inSenat und Hochschulrat der Universitäten zugestehen. Diese Novelle des Hochschulgesetzes wird heute, Donnerstag 7.3., in erster Lesung behandelt. Diese Forderung geht der Grünen Jugend Bayern nicht weit genug, sie fordert stattdessen die Wiedereinführung der verfassten Studierendenschaft und Viertelparität, das heißt gleiche Berücksichtigung aller an der Hochschule beteiligten Gruppen in allen Gremien.

„Statt endlich eine verfasste Studierendenschaft und Viertelparität in allen Gremien einzuführen, erhalten die Studierenden lediglich eine weiter Stimme im Senat, in dem die Professorinen und Professoren immer noch die Mehrheit stellen. Dies ist jedoch bereits an einigen bayerischen Universitäten im Rahmen einer Experimentierklausel der Fall, eine wirkliche Verbesserung sieht anders aus.“ erklärt Miriam Werner, Sprecherin der Grünen Jugend Bayern.

„Die Staatsregierung bleibt in ihrem Denken verhaftet, dass Studierende wichtigen Entscheidungen im Weg stehen, genau das Gegenteil ist jedoch der Fall.“, ergänzt Florian Wilsch, Sprecher der Grünen Jugend Bayern „Damit die Universität ein Ort ist, an dem Lehre und Forschung gleichermaßen im Mittelpunkt stehen, müssen alle Beteiligten gleichermaßen bedacht werden und sich organisieren können.“